Robotics-Team erreicht Halbfinale im Robogame der First Lego League
„Bloß nicht Letzter werden“ – so lautete die Devise, die sich das Robotics-Team ASGorithmus für die erste Teilnahme des Ammersee-Gymnasiums am FIRST-LEGO–League-Wettbewerb seit fast einem Jahrzehnt gesetzt hatte. Dass es am Ende sogar bis ins Halbfinale des Robogames reichen würde, konnten die Teammitglieder zunächst kaum glauben.
Mit einer klugen Strategie setzte sich ASGorithmus im Teilnehmerfeld von 23 Mannschaften durch: Statt sich sofort auf alle Aufgaben zu stürzen, konzentrierte sich das Team bewusst auf eine ausgewählte Teilmenge – mit dem Ziel, diese zuverlässig und mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zu lösen. Diese Taktik zahlte sich aus. Nach ein paar Optimierungen erzielte das Team im Viertelfinale 380 Punkte und kletterte damit zwischenzeitlich sogar auf Rang 2. Im Halbfinaldurchgang ließ sich dieses Ergebnis jedoch nicht wiederholen; die sehr starken Gegner setzten sich am Ende verdient durch.
Der Wettbewerbstag im Berufsinformationszentrum (BIZ) im Herzen Münchens war für das Team dabei eine besondere Erfahrung. Mit kaum mehr als guten Vorsätzen und einer großen Portion Demut in der Hosentasche reiste ASGorithmus an – und wurde von der dortigen Dynamik zunächst überrascht: Fast alle Teams traten mit eigenen Trikots, Fangesängen und teilweise sogar Trainingsspielfeldern an. Trompeter, Trommler und Fahnenschwinger sorgten zusätzlich für echte Wettkampfstimmung.
Ganz ohne Fan-Unterstützung war das Ammersee-Gymnasium jedoch nicht vor Ort. Zahlreiche Eltern unserer Teilnehmer, die ihr Kind „eigentlich nur kurz bringen“ wollten, blieben über die gesamte rund zehnstündige Veranstaltung, um das Team anzufeuern. Dafür bedanken wir uns herzlich – insbesondere dafür, dass sich so viele Eltern an einem Samstag die Zeit genommen haben, ihre Kinder nach einer langen Schulwoche nach München zu begleiten und zu unterstützen.
Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Förderverein des Ammersee-Gymnasiums für das großzügige Sponsoring der Teilnahmegebühr. Ohne diese Unterstützung wäre eine Teilnahme nicht möglich gewesen.
Schon jetzt gibt es eine lange Liste an Ideen und Konzepten, wie die nächste Teilnahme noch erfolgreicher gestaltet werden kann. Eines ist sicher: Das Team hat Blut geleckt und möchte wieder antreten.






