Forscherwoche 2026
Am kommenden Montag, 9. Februar, beginnt am ASG die 28. Forscherwoche. Diese jährlich stattfindende Veranstaltung wird im Wechsel von Schulen aus mehreren (Bundes-)Ländern ausgerichtet. Besonders interessierte, naturwissenschaftlich hoch engagierte Schülerinnen und Schüler werden gezielt eingeladen, um Forschungseinrichtungen zu besuchen, wissenschaftliche Vorträge zu hören, in Schülerlaboren Praktika zu absolvieren oder technische Firmen mit ihren Forschungsabteilungen oder Ausbildungswerkstätten kennenzulernen.
Auftakt der FoWo ist in diesem Jahr ein naturwissenschaftlicher Vortrag am Montag, 9. Februar, von Prof. Dr. Christian Holler von der Hochschule München. Der Hanns-Seidl-Stipendiat referiert zum Thema „Unsere neue Energiewelt: Welche Chancen sie uns eröffnet“.
Zu diesem Vortrag erwartet das ASG etwa 300 Zuhörer, insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und deren Eltern, aber auch die Öffentlichkeit und die lokale Politik sind eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr.
An den Folgetagen absolvieren die Jungforschenden aus mehreren Bundesländern und Norwegen ein anspruchsvolles Programm, das sie mit Chemie, Physik, Astronomie und Mathematik auf universitärem Niveau in Berührung bringt.
„Im Mittelpunkt der Forscherwoche stehen die rund 30 teilnehmenden Jungforschenden, die einen umfangreichen Eindruck von technischer Fertigung und moderner Forschung gewinnen“, erläutert Physik- und Mathematiklehrerin Franziska Brückner, die einen Tag im Mathematikkabinett ix-Quadrat und ein Laserpraktikum im PhotonLab am Lehrstuhl des Nobelpreisträgers für Attosekundenphysik von 2023, Prof. Ferenc Krausz, organisiert.
Am Mittwoch, 11. Februar, findet ein Chemie – Science Slam statt. Dabei berichten drei Dießener Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler über ihre aktuellen Forschungsthemen in allgemeinverständlicher Form. Sie werden vom Publikum gerankt. Vortragende sind Frau Prof. Dr. Claudia Trepmann von der LMU mit dem Thema „Vulkanismus: Chemische und physikalische Prozesse bei über 1000 °C“ sowie die ehemaligen Schüler des ASG, Jannes Rückel, Doktorand in Regensburg („Weißer Phosphor und Monophosphan“). Giftiger geht kaum“) und Laura Boltersdorf („Bestimmung von Alkohol im Blut“). Der Beginn ist ebenfalls 19.30 Uhr. Auch zum Science Slam werden etwa 300 Gäste erwartet.
„Mit dieser öffentlichen Veranstaltung bringen wir unsere Oberstufenschüler auf unterhaltsame Weise mit Naturwissenschaft in Kontakt und geben ihnen ein Gefühl, was universitäre Forschung bedeutet“, erklärt Chemielehrer Max Theuerkorn, der den Chemieteil der Veranstaltung betreut, darunter auch ein Praktikum zu Hightech-Klebstoffen bei der DELO-Academy.
Den Abschluss der FoWo bildet der MINT-Tag (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) am ASG. Er richtet sich an die jüngeren Schüler, die in manchen naturwissenschaftlichen oder Mathematikstunden die Faszination für MINT in Wettbewerben, Experimenten und Vorführungen erleben.
„Damit wird die ganze Schule in die FoWo einbezogen, die seit 1994 unsere Jungforschenden begeistert“, freut sich Physiklehrer Eckart Forster, der den Astronomietag am Supernova in Garching mit Workshops, Ausstellung und Planetariumsbesuch unter seine Fittiche nahm.
„Ohne die Unterstützung von Sponsoren wäre die FoWo so nicht möglich“, fügt Alfred Lippl, Schulleiter des ASG, hinzu. An dieser Stelle geht ein großer Dank an den Förderverein der Schule, an den Fonds der Chemischen Industrie sowie an die Sparkasse Landsberg, die auf Initiative von Bürgermeisterin Sandra Perzul und Landrat Thomas Eichinger die Forscherwoche finanziell unterstützen.
