Protokoll der Sitzung des Elternbeirates des ASG am 4.2.2019

in den Räumen der Bibliothek

 

Anwesende:

Axel Berning, Jens Eickelmann, Sabine Fleischer, Jörg Hölzle, Marion Kelch, Michaela Klocke, Anke Neudel, Albrecht Proebst, Ulrike Pütsch, Natalia Ritzkowsky, Steffen Steinicke, Hanno Syffert

 

Schulleitung: Herr Lippl (bis einschließlich Punkt 7)

 

 

1.         Runder Tisch Bahnsteigsicherheit:  Ende Januar gab es nach Einstellung der Bahnaufsicht durch die Lehrer einen Runden Tisch zum Thema „Bahnsteigsicherheit“, an dem unter anderem Mitglieder der Schulfamilie – Elternbeirat, Schülersprecher, Vertreter der Lehrerschaft sowie Direktorat -  sowie Vertreter der Bayerischen Regiobahn, des Bahnhofsmanagements, der Bundespolizei, der Polizei, der kommunalen Unfallversicherung Bayern, der Verkehrswacht sowie des Landratsamtes teilgenommen haben. Dabei wurde folgendes festgestellt und beschlossen. 

 

-          Die Bahnsteigbreite liegt 10% über der Norm, so dass kein bauliches Problem besteht. Jeder Bahnsteig wird in Bayern jährlich auf seine Sicherheit überprüft. Dafür gibt es auch eine Datenbank, in der jeder sicherheitsrelevante Vorfall vermerkt ist und in die Bewertung einfließt.

-          Da das Schulgelände direkt an den Bahnsteig angrenzt, hat die Schule verstärkte Informationspflichten über die am Bahnsteig bestehenden Gefahren. Diese wird die Schule wahrnehmen durch verstärkte Aufklärung der Schüler, aber auch die Elternabende am Beginn des Schuljahres zur Information der Eltern nutzen. Die Aufsichtspflicht selbst liegt bei der Bahn bzw. Bundespolizei. Die Schule setzt Lehrer zur Aufsicht auf dem Schulgelände vor dem Bahnsteig ein. 

-          Der Handlauf für Rollstuhlfahrer beim Übergang zum Bahnhof erweist sich als Stolperfalle, daher wird ein höheres Gelände angebaut werden.

-          Ein langsames Einfahren der Züge ist nicht geplant, da dies den negativen Effekt der scheinbaren Sicherheit hat. Auch ein langsamer Zug hat noch einen Bremsweg von einigen Metern und kann nicht abrupt stoppen.

-          Es sollen Schüler zu „cool ridern“ als Schulwegbegleiter ausgebildet werden. Diese sollen nicht die Verantwortung für das Verhalten der anderen Schüler übernehmen, können aber auf richtiges Verhalten hinweisen und rückmelden, was in den Zügen und Bussen passiert. Dieses Projekt hat sich an anderen Orten wohl schon bewährt, es wurden bisher über 7000 Schüler ausgebildet. Das Projekt soll von der Bundespolizei in einer der nächsten EB-Sitzungen vorgestellt werden.

 

Frau Ritzkowsky weist darauf hin, dass die Eltern die Situation zum Anlass nehmen sollten, um auf die Kinder erzieherisch einzuwirken und ihr Verantwortungs-bewusstsein zu stärken.

 

Das bestehende Einfahrverbot für Autos in die Buswendeschleife soll durch bauliche Maßnahmen unterstützt werden, damit es noch deutlicher sichtbar ist. Auch sollten Eltern nicht bei offener Schranke auf den Lehrerparkplatz einfahren, da jeder zusätzliche Bring- und Holverkehr die Schüler gefährdet, insbesondere die Radfahrer, die über den Lehrerparkplatz in die Schule einfahren. Generell sollte der Parkplatz auf der Seeseite für Hol- und Bringdienste genutzt werden, der aber nicht geräumt wird. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass Eltern zum Bringen und Holen in die nur für Anlieger freie Seestrasse einfahren dürfen.

 

2.         Unterrichtsausfälle und Vertretungen: Es gab einen Stundenplanumbau wegen Schwangerschaften, Vätermonaten und Ausfall eines Referendars. Die Unterrichtsausfälle sind aber im Normbereich.

 

3.         Freitagsdemos: Die Schüler, die am Streik teilgenommen haben, wurden von Herrn Lippl am Nachmittag verpflichtend einbestellt. Bei diesem Treffen soll ein Konzept zum Umweltschutz an der Schule erarbeitet werden. Auch 4 Lehrer möchten an diesem Treffen teilnehmen. Ziel der Schule ist es, das Thema „Umweltschutz“ verstärkt im Unterricht zu reflektieren und mit den Schülern Möglichkeiten des Umweltschutzes zu erarbeiten, die sie selbst umsetzen können.

 

4.         Status Medienkonzept: Das Kultusministerium hat das Erlernen des 10 Finger Schreibens bis einschließlich 7. Jahrgangsstufe in 10 Unterrichtsstunden zur Pflicht gemacht. Dieser Unterricht wird für die 6. Klässler statt Rudern in den Wintermonaten abgehalten werden. Dies hat der EB einstimmig befürwortet. 

 

5.         I-Pads für den Lateinunterricht können nicht von der Schule geliehen oder gestellt werden

 

6.         Der Mobbing-Vortrag findet am 26.2. statt für Eltern und Schüler der 5.-10. Klasse.

 

7.         18.3. Termin nächste Sitzung 

 

Themen EB intern:

 

8.         Für den Berufsinfoabend am 14. Februar 2019 haben bereits 15 Referenten zugesagt, was ausreichend ist. 

 

9.         Der Förderantrag von Herrn Niesel wurde einstimmig angenommen. 

 

10.      Antrag zur Vergabe eines Buchpreises für das beste Abiturergebnis im Fach Wirtschaft und Recht: Der EB würde gerne in allen Fächern Abitur-Preise vergeben, die bisher nicht abgedeckt sind. Albrecht Proebst macht sich kundig. 

 

11.      Die Erhöhung der Mieten der Schließfächer wurde um ein Jahr vertagt, da im Moment kein finanzieller Bedarf besteht. 

 

12.      Das bestehende Konzept des Sommerfestes wurde von den Eltern einer Klasse in Frage gestellt. Der EB wird sich von mehreren Seiten dazu feedback einholen.