„Seid nicht schüchtern!“ „Seid einfach offen zu euren Gastfamilien, einfach so wie zu Hause!“ „Macht mit, es ist echt fun!“ „Verbringt so viel Zeit mit eurem Austauschpartner wie möglich!“ – Diese Ratschläge geben die diesjährigen TeilnehmerInnen am Spanienaustausch am Ende der Erfahrung ihren potentiellen NachfolgerInnen. Es scheint also eine rundum gelungene Unternehmung gewesen zu sein.


Vom 20. bis 27. März weilten die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule „Nuestra Señora de Fátima“ in Dießen, und vom 3. bis 11. April waren wir zum Gegenbesuch in Valencia. Das offizielle Programm, das mit „Fiestas tradicionales – Traditionelle Feste“ einen thematischen Kern hatte, war reichhaltig. In Deutschland wurden nicht nur das Voralpenland (mit der Wieskirche und dem Schloss Hohenschwangau), und die Münchner Innenstadt (mit dem Alten Peter, dem Stadtmuseum und dem Hofbräuhaus) besucht. Bei einer Dießen-Exkursion nahm sich Walter Spensberger eine ganze Stunde Zeit, um die spanischen Gäste in die Geheimnisse der Schmiedekunst einzuweihen und an einem Schulvormittag erteilte Sepp Kaindl vom Trachtenverein Dießen deutschen und spanischen SchülerInnen einen vergnüglichen Einführungskurs in den Bairischen Volkstanz.
Highlights des Programms in Valencia waren die Besichtigungen der antiken Festungsanlagen von Sagunto, des riesigen Meerestierzoos „Oceanográfico“ (mit Delfinshow) und ein gemeinsamer Tag am Strand, aber auch großzügige Essenseinladungen (Paella, Riesen-Bocadillos) und eine Präsentation zu den „Fallas“, dem gigantischen valencianischen Frühlingsfest (mit beeindruckender Vorführung der traditionellen Kleidung). Daneben gab es natürlich hier wie dort erlebnisreiche Vergnügungen, die von Jugendlichen und Familien an den Abenden und den Wochenenden organisiert wurden.
Die beiden Schülergruppen wuchsen über die drei Wochen eng zusammen, und bei der Abreise von Valencia hätten wir wegen des intensiven, innigen und tränenreichen Abschieds beinahe das Flugzeug verpasst.
(Dr. Johannes Hauck)