Mit einer kleinen, aber feinen Feier weihte Landrat Thomas Eichinger zu Beginn des Schuljahres ganz offiziell das kurz zuvor fertiggestellte Bootshaus und den neu errichteten Ruderbootssteg ein. Mit diesem feierlichen Akt ging ein über zehn Jahre dauernder Überzeugungs-, Planungs- und Bauprozess zu Ende, der mehrere Legislaturperioden lang die Kreistagsgremien und Lokalpolitik beschäftigte. Aber Rudern ist ja bekanntlich ein Kraft- und Ausdauersport und deshalb haben sich die Verantwortlichen

in der Schule nie entmutigen lassen und immer wieder Überzeugungsarbeit an unterschiedlichen Stellen geleistet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn in einer gemeinsamen Anstrengung von Kreisbaubehörde, Schule und Architekturbüro ist trotz einer zehnprozentigen Kürzung der Mittel ein sehr anschauliches und aus rudersportlicher Sicht auch hochfunktionales Ensemble entstanden, das sich hervorragend in die Landschaft einfügt. 
Vor allem der im August und September 2018 gebaute Steg samt Schwimmsteg ist für die Ruderer des ASG ein großer Gewinn, denn seit Schuljahresbeginn können die Ruderschüler trockenen Fußes ins Boots steigen. Dadurch entfällt nicht nur das bei niedrigen Wasserstemperaturen bisweilen schmerzhafte barfüßige Tragen der Boote, auch die Rudersaison kann dadurch verlängert werden und das teure Bootsmaterial leidet weniger. Außerdem sind nun Schulungen am Steg möglich, was den Lernprozess deutlich beschleunigt. 
Ein Highlight der Veranstaltung war dabei sicherlich auch die Taufe von drei neuen Gig-Booten, die die Ammersee-Ruderer des SC Riederau der Schule für den Ausbildungsbetrieb zur Verfügung stellen.
Die Tatsache, dass mit der Fertigstellung von Bootshaus und Ruderbootssteg das Ammersee-Gymnasium nun sein Profil „Die Schule am See“ in ganz neuer Qualität verwirklichen kann, ist nicht zuletzt dem großen Engagement von Herrn Landrat Thomas Eichinger zu verdanken, der die Schule beim Bootshausbau stets unterstützt hat.
(G. Büttner)