Protokoll der 1. Klassenelternsprecher-Sitzung am 05.02.2019 

in den Räumen der Mensa des ASG

 

Anwesende: Boye Christine,Dertinger Nina, Drenkard Nicole, Feigl-Kramer Ursula, Fleischer Sabine, Folgmann Michael, Freund Petra, Heining Norbert, Hesselt Chritiane, Heinrich Beatrix, Kelch Marion, Kölbl Martin, Krüger Martin, Lutz Heidi, Meier Sylvia, Neudel Anke, Otto Susanne, Römer-Eisele Sigrid, von Roden Anna, Schwarz Gerti, Steuck Christiane, Strohmeier Beate, Sumella Andrea, Vöge Sabine, Dr. Weber Susanne, Dr. Weidner Claudia, Zimmer Britta

 

Elternbeirat und Sitzungsleitung: Albrecht Proebst

Schulleitung: Herr Lippl

 

 

 

1.    Schulweg/ Sicherheit auf dem Bahnsteig

1.1  Bahnsteigaufsicht: Die seit über 10 Jahren bestehende Bahnsteigaufsicht durch Lehrer war immer schon umstritten, da durch die Aufsicht eine Garantenstellung übernommen wird. Damit hat jeder als Aufseher agierende Lehrer eine Aufgabe übernommen, die ihm nicht zukommt, da der Bahnsteig kein Schulgelände ist. Im Falle eines Unfalls würde der Aufseher dann als „Täter“ befragt, nicht als Zeuge und könnte für den Unfall ggf. haftbar und schadensersatzpflichtig gemacht werden. Daher wurde die Aufsicht durch Lehrer abgeschafft. Mitglieder der Schulfamilie – Elternbeirat, Schülersprecher, Vertreter der Lehrerschaft sowie Direktorat –  haben sich mit Vertretern der Bayerischen Regiobahn, des Bahnhofsmanagements, der Bundespolizei, der Polizei, der kommunalen Unfallversicherung Bayern, der Verkehrswacht sowie des Landratsamtes an einem Runden Tisch getroffen, um zu besprechen, wie die Schüler über die vom Bahnsteig ausgehenden Gefahren aufgeklärt und davor geschützt werden können. 

 

Folgende Maßnahmen sind geplant:

-      Da das Schulgelände direkt an den Bahnsteig angrenzt, hat die Schule verstärkte Informationspflichten über die am Bahnsteig bestehenden Gefahren. Diese wird die Schule wahrnehmen durch verstärkte Aufklärung der Schüler, aber auch die Elternabende am Beginn des Schuljahres zur Information der Eltern nutzen. Die Aufsichtspflicht selbst liegt bei der Bahn bzw. Bundespolizei. 

-      Der Handlauf für Rollstuhlfahrerbeim Übergang zum Bahnhof erweist sich als Stolperfalle, daher wird ein höheres Gelände angebaut werden.

-      Ein langsames Einfahren der Zügeist nicht geplant, da dies den negativen Effekt der scheinbaren Sicherheit hat. Auch ein langsamer Zug hat noch einen Bremsweg von einigen Metern und kann nicht abrupt stoppen.

-      Es sollen Schüler zu „cool ridern“ als Schulwegbegleiterausgebildet werden. Diese sollen nicht die Verantwortung für das Verhalten der anderen Schüler übernehmen, können aber auf richtiges Verhalten hinwiesen und rückmelden, was in den Zügen passiert. Dieses Projekt hat sich an anderen Orten wohl schon bewährt, es wurden bisher über 7000 Schüler ausgebildet. Das Projekt „cool rider“ wird auf Wunsch der KES dem Elternbeirat von der Bahnpolizei vorgestellt werden.

 

Von den Eltern wurde angemerkt, dass immer wieder Züge mit weniger Waggons als benötigtankommen. Gerade am Freitag um 13:00 komme manchmal nur 1 Waggon statt 3 Waggons. Das stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisikodar, da das Gedränge der Schüler in einem solchen Fall groß ist, da dann nicht alle Schüler in den Zug passen und keiner auf dem Bahnsteig zurückbleiben will. Schüler stolperten in dem Gedränge auch schon und wurden von den anderen überrannt(??). Eltern werden gebeten, sich in solchen Fällen direkt mit der BRB in Kontakt zu setzen. Auch gibt es über den Beinahe-Zusammenstoß zweier Züge vor einem Jahr bis heute keine Aufklärung über die Ursache. 

 

1.2  Busse: Die Busse sind an die Zeiten des öffentlichen Nahverkehrs gebunden. Daher können Busse nicht früher fahren bei verfrühten Unterrichtsschluss. Busse fahren wohl oft mit Kindern direkt an der Windschutzscheibe. Ursache ist aber nicht, dass die Busse überfüllt sind, sondern dass die bestehenden Plätze nicht alle besetzt werden.

 

1.3  Einfahrverbot in der Busschleife: Das bestehende Einfahrverbot für Autos soll durch bauliche Maßnahmen unterstützt werden, damit es noch deutlicher sichtbar ist. Auch sollten Eltern nicht bei offener Schranke auf den Lehrerparkplatz einfahren, da jeder zusätzliche Bring- und Holverkehr die Schüler gefährdet, insbesondere die Radfahrer, die über den Lehrerparkplatz in die Schule einfahren. 

 

1.4  Vorfahrmöglichkeit Seeweg. Zum Bringen und Holen der Kinder sollte der Seeweg an der Unterführung genutzt werden. Da es sich um Anliegerverkehr zur Schule handelt, ist die Einfahrt in den Seeweg legal. Darüber hinaus kann der Kiesplatz neben dem Strandbad zum Parken genutzt werden. Da dieser nachts nicht beleuchtet ist, und der Platz auch oft sehr matschig ist soll mit der Gemeinde eine Verbesserung der Nutzbarkeit besprochen werden 

 

 

2.    Unterrichtsausfälle und Vertretungen: Es gab einen Stundenplanumbau wegen Schwangerschaften, Vätermonaten und Ausfall eines Referendars. Die Unterrichtsausfälle sind aber im Normbereich.

 

3.    Freitagsdemos: Eine Befreiung der Schüler dafür ist schulrechtlich nicht möglich, da eine Schulpflicht besteht. Die Sanktionen aber sind den einzelnen Schulleiter überlassen. Für Herrn Lippl ist das Anliegen der Schüler grundsätzlich nachvollziehbar. Daher wurden die beteiligten Schüler zu einem verpflichtenden Nachmittagstermin einbestellt, bei dem erarbeitet werden soll, wie Umweltschutz an der Schule umgesetzt werden kann. Auch 4 Lehrer wollen sich an diesem Projekt beteiligen. Die Schule möchte aber nicht zur Teilnahme an weiteren Demos ermutigen, da das Sekretariat jedem einzelnen abwesenden Schüler mit viel Aufwand nachtelefonieren muss. Auch kann der Unterrichtsauftrag nur eingeschränkt erfüllt werden, wenn an einem bestimmten Tag immer wieder viele Schüler fehlen. Die Schule möchte lieber mit den Schülern Konzepte erarbeiten, wie sie in ihrem Umfeld selbst Umweltschutz praktizieren können.

 

4.    Status Medienkonzept

 

4.1  Das Medienkonzept muss zum Ende des Schuljahres fertig sein. Die Beschaffungen der Technik sind aufgrund des Vorliegens  einer Förderrichtlinie teilweise europaweit auszuschreiben, daher ist die Umsetzung zeitlich aufwendig. Im Moment arbeitet die Schule mit dem Konzept „bring your own device“, da keine Mittel für 80Lehrergeräte vorhanden sind. Probleme dabei sind Datenschutz und Virenschutz. Auch sind eventuelle Schäden durch Geräte von Lehrern versicherungstechnisch nicht abgedeckt. 

 

4.2  Vom Kultusministerium werden 10 Stunden Maschinenschreib- Unterricht gefordert, der ab kommenden Schuljahr für die Jahrgangsstufe 6 in der ruderfreien Winterzeit angeboten werden wird.

 

4.3  In der Tablettklasse werden im Moment Erfahrungen gesammelt. Viele Schüler beschäftigen sich auch fremd mit dem Tablett, so dass die Weiterverwendung nicht sicher ist. 

 

5.    Sonstiges:

 

5.1 Feedback zu Sommerfest erwünscht: Im Großen und Ganzen zeigten sich die Eltern zufrieden mit dem bestehenden Konzept des Sommerfestes. Das Programm ist wohl schlecht wahrnehmbar, sollte besser kommuniziert werden. Die Schüler sollten mehr in den Essens- und Getränkeverkauf eingebunden werden. Es wurde vorgeschlagen, Projekte mehr in der Aula zu präsentieren, allerdings muss der Projekttag so geplant sein, dass notfalls die Aula nutzbar ist als Schlechtwetter-Ausweichplatz für Getränke und Essen. Einig war man sich, dass Projekte maximal an 2 Tagen angeboten werden sollten, nicht wie früher an 3 Tagen. Es wurde das Angebot eines 1. Hilfe –Kurs oder Excel-Kurses angeregt. Alle anderen Eltern werden um feedback zum Sommerfest an den Elternbeirat gebeten.

 

5.2 Förderverein: Der Vorstand des Fördervereins wird neu gewählt, da der amtierende Vorstand unter Claudia Weidner nach 6 Jahren Amtszeit aufhört und der Förderverein sucht Kandidaten dafür. Der bestehende Vorstand würde für mindestens ein Jahr den neuen Vorstand auch unterstützen. Ein Förderverein ist notwendig, da sonst keine Finanzierung von Schulprojekten möglich ist. Interessenten sollen bitte Kontakt aufnehmen mit Claudia Weidner unter email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!